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Grußworte

Theaterbühnen > Jugendtheater > Archiv > Projekt '14 / '15

Liebe Theaterfreunde- und Theaterfreundinnen,

Weit über 20 Jugendliche stecken seit Sommer 2014 wieder ihr ganzes Talent und Engagement in die Jugendtheaterbühne, die mittlerweile stark gewachsen ist und sich von Jahr zu Jahr gesteigert hat.
Nach längerer Überlegung was man diesmal auf die „Weltbühne Dolles“ bringen  könnte, fiel die Entscheidung auf „Momo“ von Michael Ende. Puh, das ist aber anspruchsvoll, denken Sie sich wohl gerade. Ja, ist es auch, aber die in der Geschichte enthaltene Thematik ist gesellschaftlich gerade besonders aktuell und betrifft Sie mit Sicherheit auch. Also, was ist so besonders an dem Mädchen Momo, dass den Menschen ihre gestohlene Zeit wiederbringt? Ganz einfach. Momo hat Zeit. Lebenszeit. Ein Privileg was leider vielen von uns nicht mehr zu teil ist. Da gibt es noch die grauen Herren, die versuchen den Menschen ihre Zeit zu stehlen und charakterisieren stark den „Zeit-ist-Geld“- und „Geld-ist-Leben“ -Faktor in seriösen, grauen Anzügen, während sie die bereits gestohlene Zeit mit ihren Zigarren verrauchen. Kommt das Ihnen bekannt vor? Zwei völlig unterschiedliche Welten, eine heile, ruhige Welt und die Leistungsdruckwelt, kollidieren miteinander.

Und wie inszeniert man ein solches Stück? Relativ leicht. Man holt sich eine neue stellvertretende Leitung ins Boot bzw. auf die Bühne, welche Dunja Selzer übernahm und Johannes Schöller buchstäblich mit Rat und Tat zur Seite stand und irgendwie zum Mädchen für alles wurde. Das Leitungsdreamteam war also komplett.                                                 
Dann braucht man viele talentierte junge Darsteller, eine Kamera, verrückte Drehorte, ganz viel Farbe, Schminke, tolle Kostüme und natürlich viel Spaß und Motivation.
Nehmen Sie sich heute Abend die Zeit für die Geschichte über das Mädchen, was den Menschen ihre gestohlene Zeit zurückbrachte und lassen Sie es einfach auf sich wirken. Lehnen Sie sich entspannt zurück, ziehen Sie ihre Uhren aus und ignorieren ihr Mobilfunkgerät, denn diese Zeit ist Leben und das Leben wohnt im Herzen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Vorstellung!

Eure Dunja Selzer & Johannes Schöller
Regie & Projektleitung


 

Liebe Besucher des Jugendtheaterstücks  „MOMO“,

den Jugendlichen der Bodenheimer Jugendtheaterbühne haben wir es zu verdanken, dass uns dieses wunderschöne und so wertvolle Welt-Literaturwerk als Theateraufführung in Bodenheim präsentiert wird. Denn der Wunsch, dieses von Michael Ende im Jahre 1973 geschriebene Buchwerk als Theaterstück aufzuführen, stammt eigens von den Jugendichen selbst.  Allein dieser Umstand ist beachtenswert genug und spricht für das Selbstverständnis, das Selbstvertrauen und den künstlicheren Ehrgeiz unserer Bodenheimer Theaterjugend.

Johannes Schöller als Kopf der Bodenheimer Jugendtheaterbühne hat es  innerhalb von sechs Jahren geschafft  das vierte Theaterstück mit der von ihm gegründeten  Jugendtheaterbühne und seinen jugendlichen Akteure in Scene zu setzen. Gemeinsam mit der erst zwanzig Jahre alten Dunja Selzer als Regieassistentin ist es Johannes Schöller gelungen junge Menschen für das Theaterspielen zu begeistern und über viele Monate „bei der Stange zu halten“.
Ich bin mir wieder sicher, dass uns die insgesamt 18  jugendlichen Darsteller mit einer großartigen und engagierten Leistung Aufführung sowie mit  einer probeaufwändigen Schauspielkunst überraschen werden. All den hieran Beteiligten gehört meine höchste Wertschätzung für dieses Engagement und für den hierfür notwendigen Mut sich auf die „Bretter der Theaterwelt“ zu wagen.
Als  junger Mann las ich die damaligen Werke von Michael Ende mit Begeisterung, so wie es Millionen andere auch taten. „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“ hatten damals Kultstatus errungen und üben gerade noch heute „aus gutem Grunde“ eine unglaubliche Faszination aus. Der Grund liegt uns offen auf der Hand: „Nutze Deine Zeit für DEIN Leben und lasse Dich von den Verlockungen unserer Fortschrittsgesellschaft nicht verführen“. Moderner ausgedrückt: „Eigentlich ist Entschleunigung angesagt ……“!
Mit Freude und auch Stolz beobachte ich die tolle Theaterarbeit der Bodenheimer Jugendtheaterbühne und unterstütze deshalb diese Arbeit auch gerne.
Ich wünsche allen Akteuren als Lohn all ihres Tuns größten Spaß und viel Erfolg an den drei Aufführungstagen. Ihnen als Zuschauer dieser Aufführung wünsche ich viel Freude und eine gute Erinnerung an diesen Theatertag. .
Ihr Thomas Becker-Theilig
Ortsbürgermeister

 
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